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Windows
c't Rettungs-Windows erstellen
In der c't 26/2015 wurde beschrieben, wie man ein Rettungssystem auf Basis von Windows 10 mit dem http://winbuilder.net/ WinBuilder und Rezepten von theOven.org auf einfache Weise erstellen kann. Man benötigt dafür die Heft-CD zum entsprechenden Heft.
Projektseite mit den Artikeln aus dem Heft bei Heise.de
Links zum Heft
Fehlerhafte Sektoren verhindern das Verkleinern von Partitionen
Seit Windows 7 kann das Betriebssystem seinen eigene Partition selbst verkleinern. Dies geschieht über die Datenträgerverwaltung von Windows. Dabei kann es vorkommen, dass die Verkleinerung nicht funktioniert, oder nicht in ausreichendem Umfang funktioniert, weil vom System als nicht verschiebbaren Daten markierte Bereiche das verhindern.
In der Ereignisanzeige findet man nach dieser Feststellung einen Eintrag mit der ID 259 sowie dem hilfreichen Befehl
fsutil volume querycluster C: <Cluster>
wobei die Cluster-Nummer im Ereignisprotokoll-Eintrag zu finden ist.
fsutil volume querycluster /?
liefert die spärliche Erläuterung zu dem Befehl.
Nicht verschiebbare Dateien können z.B. Hiberfil.sys, Pagefile.sys oder auch Schattenkopien von Windows sein. Der o.g. Befehl liefert den Dateinamen der störenden Dateien. Falls es sich dabei um Fehlerhafte Sektoren der Festplatte handelt ($BadClus:$Bad), könnte folgender Befehl weiterhelfen:
chkdsk /b
Hilfe zu ChkDsk.exe NTFS only: Clears the list of bad clusters on the volume and rescans all allocated and free clusters for errors. /b includes the functionality of /r. Use this parameter after imaging a volume to a new hard disk drive. Dies kann vor allem dann hilfreich sein, wenn die Fehlerhaften Sektoren gar nicht von der aktuellen Festplatte stammen, sondern bei Klonen der Festplatte von einer Defekten Platte übertragen wurden.
TCP/IP Zugriff auf Fileserver im benachbarten Subnetz
Angenommen das Netz 192.168.0.0/24 ist mit dem Netz 192.168.1.0/24 über den Router mit der IP-Adresse 192.168.0.39 im ersten Netz verbunden und hinter der Firewall im Router steht der Fileserver mit der IP-Adresse 192.168.1.109. Für eine reibungslose Kommunikation muss auf dem Router die Firewall so konfiguriert werden, dass sowohl SMB als auch Netbios Kommunikation funktioniert. Hierfür erstellt man folgende Regeln: Port forwarding von Ports 137,138,139 und 445 jeweils TCP und UDP auf die Server-Adresse. Um den Server mit dem Namen „meinServer“ auch über diesen vom Windows 7 Rechner aus ansprechen zu können, trägt man die IP-Adresse inklusive Namen in die Datei „C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts“ ein:
192.168.1.109 meinServer
Dann registriert man noch die Route zum benachbarten Netz entsprechend: (http://msdn.microsoft.com/de-de/library/cc757323%28v=ws.10%29.aspx)
route add -p 192.168.1.0 mask 255.255.255.0 192.168.0.39 metric 2 route add -p <Target Network> mask <Target Subnetmask> <Router IP> [metric >=1]
Der Parameter -p sorgt dafür, dass der Eintrag auch nach einem Neustart wieder vorhanden ist. Alternativ dazu muss der Befehl beim Neustart per Batch-Datei (dann ohne -p) ausgeführt werden.
Und Voila, schon lässt sich das Netzlaufwerk auf meinServer verbinden.
Netzwerkschnittstelle aktiv ohne Netzwerkverbindung
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters Name: DisableDHCPMediaSense Typ: REG_DWORD (Boolescher Wert) Wert: 1
Ausführliche Beschreibung unter:
http://support.microsoft.com/?kbid=239924
Nach der Änderung ist ein Neustart erforderlich.
Ist z.B. hilfreich, wenn XAMPP lokal auf einem Notebook betrieben werden soll ohne eine aktive Netzwerkverbindung zu haben.